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Presse
Pressemitteilung vom 25. September 2006
SCHROEDER LIEGT IN BRASILIEN
Ein Film von Zé do Rock, 2006, 95 Minuten, brasilianisch und deutsch
Schroeder liegt tatsächlich in Brasilien, denn ein kleines Städtchen im Süden heißt so wie der ehemalige Bundeskanzler. Dorthin – und an viele andere Orte in Deutschland und Brasilien – reiste der Schriftsteller und Filmemacher Zé do Rock, um heraus zu finden, warum „die Deutschen zwar arm, aber gut drauf sind, während die Brasilianer viel Geld haben, aber dauernd jammern“. Die Recherchereise mit Kamera war erfolgreich und der Film ist eine informative Doku-Komödie geworden, die höchst amüsant mit den Klischees jongliert, die Brasilianer den Deutschen zuschreiben und umgekehrt.
Der Zuschauer erfährt ganz unterhaltsam eine Menge über die Geschichte beider Länder, aber auch, wie der brasilianische Bar-Betreiber Aristides Grammatikopoulos aus Schwabing die Welt sieht, dass ein obdachloser Münchner am liebsten Anton Bruckner hört, wie eine schwarze Brasilianerin perfekt Hunsrückisch spricht, oder warum ein Deutschtürke sich dem Bossa Nova verschrieben hat, und wie viel ein deutschstämmiger Straßenmusiker in Porto Alegre verdient (eine ganze Menge). Zu Wort kommen zudem prominente Zeitgenossen wie die deutsch-brasilianische Modemacherin Sonia Bogner, die deutschen Schriftsteller Feridun Zaimoglu und Friedrich Ani, oder die brasilianische Sängerin Suzana Salles, die für ihre Interpretationen von Brecht-Liedern berühmt ist.
Der Film Schroeder liegt in Brasilien ist eine Mischung aus Videoclip und Road-Movie, eine rasante Tour durch Vorurteile und Realitäten, die nur selten übereinstimmen. Meistens widersprechen sie sich offen. Das Filmteam schreckte auch nicht vor wissenschaftlichen Erhebungen zurück und deshalb wird zum Beispiel empirisch und definitiv geklärt, wie viele Personen in beiden Ländern als Fußgänger bei Rot die Straße überqueren, wenn kein Auto kommt.
Erste Testvorführungen im völlig überfüllten Filmtheater Sendlinger Tor und im Völkerkunde-Museum in München zeigten, dass das Publikum viel zu lachen hat. In Folge der Reaktionen wurde der Film noch mal etwas gekürzt, aber das er insgesamt sehr gut ankam, zeigen Äußerungen wie: „… es war ein Film gegen Rassismus, er sollte in der ganzen Welt gezeigt werden. Ich fühlte mich wie in einem Gesundheitsbad, weil mein vieles Lachen den gesamten Körper durchschüttelte und innen massierte.“ Oder: „Manchmal habe ich fast geweint, das war zu schön!“
Weitere Testvorführungen der neuen Fassung finden nun im Kino Metropolis in Hamburg und im Iberoamerikanischen Institut in Berlin statt.
Pressemitteilung vom 10. August 2004
SCHROEDER LIEGT IN BRASILIEN
Diese Welt ist voller Vorurteile und Klischees, das kann man einfach
hinnehmen oder sich die Mühe machen, sie zu überprüfen.
Der Schriftsteller Zé do Rock ist jemand, der sich nicht
einfach zufrieden gibt. In seinen Büchern »Fom Winde
ferfeelt«
(1995), »UFO in der Küche« (1998) und »Deutsch
gutt sonst Geld zurück« (2002) erzählt er Geschichten
von seinen Reisen oder fabuliert über die Zukunft, und ganz
nebenbei macht er dabei eigene, radikale Vorschläge für
eine deutsche Sprach- und Rechtschreibreform.
Jetzt bricht er auf, um in Brasilien und Deutschland die wechselseitigen
Stereotypen zu finden und ihnen Ausschnitte der Realität gegenüber
zu stellen. Dieser Prozess ist der Inhalt seines Films SCHROEDER
LIEGT IN BRASILIEN.
Schroeder liegt tatsächlich in Brasilien, es gibt eine
Stadt dieses Namens in der Provinz Santa Catarina (siehe www.schroeder.com.br).
Das ist nur eine der Tatsachen, die viele Deutsche verblüffen.
In Brasilien scheint nicht immer die Sonne und die Frauen bräunen
sich nicht ständig an der Copacabana oder tanzen Samba. Allerdings
sind die meisten Brasilianer auch davon überzeugt, die deutsche
Sprache könne eigentlich nur gebrüllt werden und alle
Deutschen ernährten sich von Kartoffeln, wenn sie zwischen
Arbeiten und Pünktlichkeit überhaupt zum Essen kommen.
Zé do Rock will sich selbst überraschen lassen, Menschen
in beiden Ländern befragen und den Alltag filmisch einfangen.
Ein kleines Team reist durch beide Länder, immer auf der Suche
nach interessanten Leuten und Szenen. Zé do Rock erklärt:
»SCHROEDER LIEGT IN BRASILIEN soll eine Mischung aus Videoclip
und
Roadmovie sein, Allegros wechseln sich mit Adagios ab, hektische
mit
meditativen Szenen. Es gibt in den Interviews harte Schnitte, d.h.
die 'Ähs' der interviewten Personen werden gnadenlos
rausgeschnitten, die
Leute befinden sich im nächsten Moment in einer leicht veränderten
Position. Das ist gang und gäbe im brasilianischen Fernsehen.
Lieder in den verschiedensten Sprachen, die in Deutschland und
Brasilien
gesungen werden: Türken in Deutschland, Araber in Brasilien.
Italiener
in Deutschland, Russen in Brasilien. Brasilianische Sängerinnen,
die in
Brasilien davon leben, Brecht-Lieder auf Deutsch zu singen, türkische
Sänger in Deutschland, die davon leben, brasilianische Lieder
zu singen ... kurz: eine multikulturelle Sinfonie ...«
Drehplan
Juli bis Dezember 2004
München - Berlin - Ekel - Husum - Geil - Wismar - Busendorf - Hundeluft - Roßlau - Oberkaka - Unterkaka - Leipzig - München - São Paulo - Fuck - Gramado - Tres Coroas - Novo Hamburgo - Sao Leopoldo - Teutonia - Porto Alegre - Itaimbezinho - Torres - Praia do Rosa - Florianópolis - Blumenau - Pomerode - Schroeder - Jaraguá do Sul - Joinville - Curitiba - São Paulo - Americana - Holambra - Penedo - Paraty - São Paulo - München - Narrenstetten - Afterhausen - Tuntenhausen - München
Dreh-Tagebuch von Ze do
Rock
gedreht wird mit der Kamera Panasonic AG-DVX 100 AE
Postproduktion bis März 2005
Kurz-Autobiografie des Filmemachers
»Zé do Rock is vor verdammt langer zeit in Brasilien
geboren, hat 14630 tage gelebt, 1357 liter alkohol gesoffen, 940
stunden
flöte und 648 stunden fussball gespielt, 200000 kilometer
in 1457 autos, flugzeugen, schiffen, zügen, oxenkarren und
traktiren geträmpt, 104 länder und 16 gefängnisse
besucht, sich 8 mal verliebt, ein film gedreht, eine kunstsprache
erfunden, ein vereinfachtes deutsch kreirt, hat nix studiert und
lebt noch heute, maistens in münchen.«
www.zedorock.net
Bei Berichterstattung über SCHROEDER LIEGT IN BRASILIEN
bitten wir um eine kurze Nachricht an presse@schroeder-brasil.com,
damit wir den Artikel oder Beitrag in unseren Pressespiegel aufnehmen
können.
Pressekontakt
Andrea Naica-Loebell, presse@schroeder-brasil.com
Fotos
Honorarfreier Abdruck oder Veröffentlichung online
nur im Rahmen der Berichterstattung über den Film
»Schroeder
liegt in Brasilien« und
bei Nennung des jeweils in der Bildunterzeile genannten
Fotografen
Dreharbeiten des Films »Schroeder liegt in Brasilien«
Brasilien August/September 2004
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| (1) Regisseur Zé do Rock und Kameramann Christoph
Konrad in Florianópolis, Foto: Frank Sputh |
(7) Auch Tirol liegt in Brasilien
Foto: Frank Sputh |
(9) Snow Valley
Foto: Frank Sputh |
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| (5) Die Rollschuhmädels im Riesensupermarkt BIG in Porto
Alegre, Foto: Frank Sputh |
(23) Die Millionenstadt Curitiba bei Nacht, Foto: Christoph
Konrad |
(31) Magali und Wanderli im Radio Jaraguá do Sul,
Foto: Frank Sputh |
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| (32) Fritz und Frida in Nova Petrópolis, Foto: Frank
Sputh |
(33) Deutsches Restaurant, Foto: Frank Sputh
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(34) Blonder Junge in Schroeder, Brasilien, Foto: Frank Sputh |
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| (52) Filmemacher Zé do Rock und Kameramann Christoph
Konrad fahren Achterbahn, Foto: Frank Sputh |
(40) Bürgermeister der Gemeinde Schroeder, Brasilien,
Foto: Frank Sputh |
(42) Christoph Konrad beim Helikopter-Flug über São
Paulo, Foto: Frank Sputh |
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Deutschland Juli 2004
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| (46) Interview mit dem Brasilianer Günther Mittermeyer,
Foto: Andrea Naica-Loebell |
(47) Filmemacher Zé do Rock befragt die Brasilianerin
Silvana Raseo, Foto: Andrea Naica-Loebell |
(48) Nach dem Interview schwärmen die Brasilianerin
Silvana Raseo und der Filmemacher Zé do Rock von den
Nächten
in Rio, Foto: Andrea Naica-Loebell |
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| (49) In Kreuzberg beim Inder interviewt Zé do Rock
zwei deutsche Frauen, Foto: Günther Eisele |
(44) Martin Schmitt unter deutschem Himmel an der Kamera,
Foto: Christoph Konrad |
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Fotos Zé do Rock
Pressekontakt
Andrea Naica-Loebell, presse@schroeder-brasil.com
Pressespiegel
Deutsche Welle 2.2.2007
Süddeutsche Zeitung vom 7.1.2007
Kameramann 12/2004 vom 20.12.2004
»Jornal O Nacional« des
Bundeslandes Rio Grande do Sul, Kulturseite, Wochenendausgabe
14./15. August 2004
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